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PROJECTS
Thepostcardman, Art Photographer from Germany

ÜBER MICH UND MEINE KUNST

 

Auf meinen beiden Weltreisen hatte ich die einzigartige Gelegenheit, die Welt aus einer ganz neuen Perspektive zu erkunden und mein kreatives Potenzial in vollen Zügen auszuschöpfen. Insgesamt habe ich während meiner Reisen 70.000 Kilometer auf verschiedenen Kontinenten zurückgelegt und dabei faszinierende Momente in einzigartigen Bildern festgehalten. 

 

In meiner Kunst gibt es keinen festgelegten roten Faden, was meine Arbeit jedoch auszeichnet, ist die maximale Kreativität, die ich in verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichsten Kamerasystemen und Konzepten zum Ausdruck bringe. Meine Kunst ist so vielfältig wie die Welt selbst, und ich liebe es, die unendlichen Möglichkeiten der Fotografie zu erkunden.

 

Einige meiner Bilder sind einzigartige Momentaufnahmen, die niemals wiederkehren werden. Sie sind eingefrorene Augenblicke, die für die Ewigkeit festgehalten sind. Die Schönheit der Welt offenbart sich oft in flüchtigen Momenten, und es ist meine Leidenschaft, diese Augenblicke einzufangen und mit anderen zu teilen.

 

Meine großformatigen Prints sind an Orten entstanden, die nur schwer zugänglich sind, oder wurden mit speziellen Aufnahmesystemen realisiert, die nur wenige Menschen kennen. Durch diese einzigartigen Ansätze möchte ich die Betrachter dazu einladen, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Abschließend möchte ich sagen, dass meine Kunst eine Reise durch die Schönheit und Vielfalt unserer Welt darstellt. Sie ist eine Reflexion meiner Leidenschaft für das Unbekannte und eine Einladung, die Welt mit neuen Augen zu sehen.

Seien Sie gespannt auf eine neue Sichtweise der Dinge, die meine Kunst vermittelt. Mein Traum ist es, schon nächsten Sommer wieder in meinem Auto zu sitzen und einen neuen Kontinent zu reisen. Der zweite Teil der Panem Amerikaner wartet auf mich und ich möchte meine Reise in Kanada beginnen und wieder einzigartige Landschaftsaufnahmen generieren. Abends möchte ich dann meine Bilder, Layout und bearbeiten und meiner Community zeigen. Da ist es möglich diese Bilder dann während ich auf Reisen bin über meinen Shop zu verkaufen. Mit diesem Geld wird es möglich sein, meine Reise fortzusetzen und neue Länder und Motive zu finden. Seien Sie gespannt ich werde diesen Shop nach und nach mit noch mehr Aufnahmen bestücken und ich freue mich, Ihnen meine ausgewählten Bilder zu präsentieren.

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ARTIST STATEMENT

TRUCKS.13

Die schönsten Lastwagen der Welt 

 

Im Jahr 2013 wollte ich auf meiner Weltreise eigentlich nur sechs Tage durch dieses Land fahren, am Ende wurden es sechs Wochen. Damals fuhr ein Auto pro Woche durch Pakistan. Es lag daran, dass man in seinem Heimatland schon ein Visum beantragen musste und dass viele Weltreisende das nicht umsetzen konnten. Die Regierung stellte auch damals allen Touristen eine Militäreskorte zur Verfügung. Ich wurde also für sechs Tage mehr oder weniger gut bewacht und musste auch in spezielle Unterkünfte übernachten wo, wo ich rund um die Uhr beschützt wurde. Selbst bei einem Supermarkt Einkauf begleitete mich ein Soldat mit einem Maschinengewehr. Irgendwann mal war diese Intensivbetreuung zu Ende. Ein paar Autostunden vor der Stadt Lahore konnte ich mich wieder frei bewegen. Überall konnte ich die kleinen Werkstätten sehen, die Autoteile fertigen und jeder der LKWs war wunderschön bemalt. Ich war fasziniert von diesem Handwerk, das die Menschen dort ausüben. Warum bemalen Sie überhaupt diese LKWs? Fragte ich mich, und die Antwort bekam ich, weil es praktisch eine Art Visitenkarte für den Besitzer des Trucks ist. Ein schöner Truck steht auch für ein erfolgreiches Geschäft. Es gibt die klassische Bemalung, die an den Künstler Bob Ross erinnert. Wunderschöne Motive, manchmal sehr kitschig umgesetzt, manchmal künstlich, aber immer sehr ausdrucksstark und mit kräftigen Farben gemalt. Häufige Motive sind Tiger, Liebe und alles Romantische, das man sich vorstellen kann. Die zweite Technik wird mit so genannten Spiegelfolien ausgeführt. Diese werden mit unglaublichem handwerklichem Geschick mit Schere und Cuttermesser ausgeschnitten und zu Mosaiken zusammengesetzt. Die letzte der drei Techniken sind Aluminiumplatten, die gestanzt und gehämmert und schließlich zu wunderschönen Paneelen verarbeitet werden. Für mich sind das die schönsten Trucks der Welt. Nirgendwo auf der Welt gibt es farbenfrohere Trucks. Diese einzigartige Fotoserie habe ich damals schon mit einem speziellen Roboterarm aufgenommen. Das Bild wurde mit einem Teleobjektiv aufgenommen was eigentlich fototechnisch überhaupt nicht zum Endspiel passt. Ich programmierte die linke obere Ecke und die rechte untere Ecke des Bildes und der Roboterarm scannte das Bild automatisch. Ich wollte eine möglichst hohe Auflösung meiner Fotos, um sie später in großen Formaten meinen Kunden zur Verfügung stellen zu können. Jeder kleinste Pinselstrich ist zu sehen und die Umgebung, in der der LKW stand, habe ich mit Photoshop wegretuschiert, um die maximale Aufmerksamkeit auf das Bild zu lenken. Die Lastwagen standen zum Teil dicht an dicht auf Parkplätzen in nicht so schönen Gegenden. Bei einigen Fahrzeugen habe ich die Steine, die die Reifen am Wegrollen hindern sollen, noch in das Bild integriert. Hier möchte ich zeigen, dass die Umgebung in Pakistan teilweise sehr staubig und auch nicht sehr einladend sein kann. Diese kleinen Details sind mir wichtig und gleichzeitig ist es grotesk, dass so ein schöner Truck, der in hunderten Arbeitsstunden aufwändig verziert wurde, gegen das Wegrollen gesichert werden muss. Diese Fotoserie ist für mich eines meiner ausdrucksstärksten Projekte, auf das ich mehr als stolz bin. Ich würde sie gerne in internationalen Galerien hängen sehen, im großen Formaten, damit die Trucks gut zur Geltung kommen und der Betrachter das einzigartige Gefühl hat, praktisch vor einem dieser Trucks zu stehen. 

ARTIST STATEMENT

DUBAI.08

Diese unfassbare Stadt

 

Wunderschöne, hochauflösende Mittelformat Aufnahmen von dem Dubai, das so nicht mehr existiert. Zum Zeitpunkt des Baus des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa ist es mir gelungen, sehenswerte Bilder dieser unfassbaren Metropole einzufangen.

Ich fotografierte viel nachts und dieses Projekt war damals schon etwas gefährlich, da immer wieder die Gefahr bestand, das die lokale Polizei die Fotos beanstanden wird, und es zu Komplikationen führen könnte.

Die Digitalphotographie war noch nicht up do date und somit entschloss ich mich zum detailreichen Mittelformat. Dies hatte auch zum Vorteil, das bei einer Kontrolle das fertige Endbild nicht gezeigt werden konnte, da es ja auf Film gebannt war. Die Fotos zeigen Arbeiten an der Baustellen, die nachts unter schwierigsten Bedingungen die Wolkenkratzer hochziehen. Ein Mann sitzt vor einem leeren Hotelpool, oder gigantische Strassenkreuzungen sind zu sehen, bei denen im Hintergrund die Skyscrapers emporragen. Ich spiele dabei mit Reflexionen und Überstrahlungen und stelle die glamourösen Fassaden des glitzernden Dubais im Kontrast zu den Baustellen, auf denen die Arbeiter malochen.

 

 

 

ARTIST STATEMENT

LANDSCAPE

Ich sah unfassbar schönes!

Spätestens nach meiner zweiten Weltreise würde ich mich wirklich als Naturburschen bezeichnen. Ich habe so unglaublich viel Zeit in der Natur verbracht und das hat mich so geprägt, weil ich nachts fast immer im Dachzelt geschlafen habe und ich glaube, näher kann man der Natur nicht sein. Nur ein dünnes Tuch trennt mich von einem unglaublich schönen Himmel, von einem im Mondschein glitzernden Strand oder von den Bergen. Das hat sich natürlich auch auf meine Fotografie ausgewirkt und ich habe hauptsächlich meine Drohne als Stilmittel eingesetzt. Nur bei der ersten Reise 2012 gab es noch keine Drohne und ich habe ganz normal mit meiner Spiegelreflexkamera fotografiert. Nicht immer hat es sich angeboten, ein Panoramabild zu machen. Manchmal ist das ganz normale Format besser und es ist viel einfacher spektakuläre Bilder einzufangen, als immer das extrem breite Panoramaformat zu berücksichtigen. Sehr viele dieser Bilder sind auf dem Weg nach Tibet entstanden. Viele Länder lagen dazwischen, trotzdem wird es keinen roten Faden geben, der sich durch die Fotoserie zieht. 

Die einzige Verbindung zwischen den Bildern ist oft der surreale Ansatz, den ich habe, das Unwirkliche, das Ungewöhnliche, das Unfassbare im Motiv festzuhalten. Zum Beispiel das Bild „Aquarium“, weil ich es in der Türkei aufgenommen habe. Es repräsentiert genau diesen Stil. Ein großer, massiver Felsen, in dem vor Tausenden von Jahren Menschen gelebt haben, und daneben ein verlassenes Aquarium, das anscheinend jemand nicht abgeholt hat. Das ganze Bild ist sehr weich in den Kontrasten. Der Betrachter fragt sich sofort, ob es einen solchen Ort auf der Welt wirklich gibt oder ob ich dieses Bild am Computer zusammengesetzt habe. Für mich ist es wichtig, im Moment auf künstliche Intelligenz zu verzichten. Ich möchte eine reale Landschaft fotografieren. Ich möchte dem Bild nicht nachträglich einen Himmel hinzufügen. Alle meine Bilder werden, wenn nötig, ein Zertifikat bekommen, dass sie nicht KI-generiert sind. Zu jedem Bild dieser Serie könnte ich eine kleine Geschichte erzählen. Ich plane, ein kurzes Video über jedes Bild in meinem Shop zu machen, um das Bild besser zu erklären. Ich finde es ziemlich einzigartig, dass ein Künstler so transparent über seine Bilder spricht. Aber es ist mir sehr wichtig, dass die Leute meine Kunst noch besser verstehen. Ich war in meinem Leben in zu vielen Ausstellungen, in denen ich fast keine Informationen über den Künstler oder das Bild bekommen habe. Das möchte ich mit den Videos ändern. Seien Sie gespannt!

 

 

ARTIST STATEMENT

PANAMERICANA

Drohnenaufnahmen von der schönsten Straße unserer Erde

 

Nachdem mich meine erste Weltreise nach Indien geführt hat, genauer gesagt bis nach Kalkutta dem östlichsten Punkt, der zum damaligen Zeitpunkt mit einem Auto zu erreichen war, habe ich beschlossen, die schönste Straße der Welt zu befahren. 

Die Panamericana startet in Alaska und windet sich 25.000 km bis zum südlichsten Punkt unserer Erde - nach Ushuaia. Ich hatte umfangreiches Video und Foto Equipment in meinem Toyota dabei, aber es stellte sich sehr schnell raus, dass mich die Drohnenfotografie am meisten fasziniert. Deshalb konzentrierte ich mich auch ausschließlich darauf und am Ende ist eine Serie von 20 epischen Bildern entstanden.  Als roter Faden zieht sich durch meine Aufnahmen die Einsamkeit, die ich erlebt habe, und die zum Teil sehr schmerzhaft war und die auch gleichzeitig die größte Herausforderung dieser Reise darstellte. Ich habe unterwegs sehr viele Reisende getroffen, die auch mit Autos unterwegs waren. Normalerweise würde ich sagen das zu 90 % die Menschen mit einem geliebten Menschen auf dem Beifahrersitz fahren,  aber ich habe diese Reise von vornherein alleine geplant, und bin an meinem Ziel in Kolumbien, der Küstenstadt Cartagena, angekommen. 

Das ist der nördlichste Punkt auf diesem Kontinent. Zumindest im Bereich des Straßensystems Panamericana.

Tagtäglich war ich unterwegs in den verschiedenen Ländern und praktisch bei jeder Gelegenheit habe ich meine Drohne steigen lassen. Ich habe mich auf Panoramen spezialisiert, die ich mittels aufwändiger Postproduktion aus unterschiedlichen Aufnahmen zusammensetzen. 

 

 

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SHANGHAI.05

Unwiederbringliche Aufnahmen aus Shanghai

 

Wie kann das sein? Jede Aufnahme lässt sie doch nachstellen. Die eindeutige Antwort ist nein. Eine kurzen Einleitung möchte ich Ihnen geben. Im Jahre 2005 habe ich damals in meiner Lieblingszeitschrift Max, einen Artikel über das aufstrebende China und die angehende Weltmetropole Shanghai gelesen. Damals arbeitete ich als professioneller Beautyfotograf und wollte an diesen Sehnsuchtsort auswandern, um neue kreative Impulse zu bekommen, und um Ihnen den westlichen Style zu zeigen, der damals noch nicht vorhanden war in der Gesellschaft. Ich habe also meine Sachen gepackt und bin voller Freude dorthin gefahren. Leider konnte mich niemand bei den internationalen Werbeagenturen verstehen. Zum damaligen Zeitpunkt sprachen wirklich nur vereinzelte Menschen Englisch. Ich hab's dann irgendwann mal aufgegeben und habe mich hauptsächlich nachts in der faszinierende Metropole herumgetrieben, wie ein einsamer Wolf. Zum damaligen Zeitpunkt war der Finanzdistrikt im heutigen Pudong noch ein Mix aus alten Villen und riesigen Baustellen für die zukünftigen Plattenbauten oder Hochhaus Siedlungen. Es gab schon das Wahrzeichen der Stadt, den Pearl Tower, der mich von Anfang an mit seiner Form fasziniert hat. Ich habe mich dort nächtelang aufgehalten und habe in dieser Zeit sehr viel mit Langzeitaufnahmen experimentiert. Zu dieser Zeit gab es noch nicht die Impulse von Instagram und auch die Digitalkameras waren noch nicht auf dem heutigen Stand. Mit den eigens für die begleitende Ausstellung angefertigten verrosteten Bilderrahmen möchte ich den Verfall des alten Shanghai zeigen, dass von der chinesischen Führung ausradiert wurde. Mir sind bei dieser Bilderstrecke legendäre Aufnahmen geglückt, zum Beispiel zeigt ein Bild eine einzelne leuchtete Villa die noch steht, und alles außerhalb ist abgerissen worden und im Hintergrund ziehen die Stadtplaner anonyme Hochhausbauten hoch. Es ist so ähnlich wie der Regenwald, den die brasilianische Regierung tagtäglich abholzen lässt, um später eine Palmölplantage zu etablieren. Da diese Metropole so einzigartig war und so unfassbar verschieden zu dem, was ich kannte, habe ich natürlich auch sehr viel mit der Street Photography experimentiert. Ich brauchte nur die Kamera zu zücken und die Straße runter zu laufen und schon eröffnete sich für mich eine neue Welt. Ich denke die Bilder zeigen einerseits die Tristesse und die Einsamkeit vom damaligen China, aber auch die skurril und grotesken Situationen, die ich vorgefunden habe, und die natürlich so niemals in Europa stattfinden würden. Die Serie umfasst 15 Aufnahmen, die ich in eigens dafür präparierten verrosteten Rahmen eingefasst habe. Ich bin stolz drauf dieses einzigartige Zeitdokument umgesetzt, und für die Ewigkeit eingefroren zu haben. Im Anschluss an meine Reise präsentierte ich in einer Ausstellung meine Aufnahmen einem sehr interessierten Publikum.

 

 

ARTIST STATEMENT

WIDE PANOS

Ich liebe dieses Format

 

Ich habe auf meiner ersten Weltreise, die mich von München nach Tibet geführt hat, Bilder von Landschaften und Menschen umgesetzt, die in keine der anderen Kategorien zugeordnet werden kann. Panoramen vom heißesten Ort der Erde, der Wüste Lut, oder auch im türkischen Kapadokien, bei dem ich den Start von hunderten Ballonen festhalten konnte. Im Jahre 2012 wurden diese Bilder umgesetzt, und damals gab es noch kein Ansturm von Influencern und Möchtegernfortografen, und somit sind meine Bilder prägend. Ich konnte ungehindert die Starts der Heissluftballone fotografieren, die dann zu hunderten in die Lüfte steigen. Ein anderes Bild zeigt einen Wünschebaum, der mitten in der türkischen Landschaft steht. Diese perfekte Anordnung von drei Bäumen hat mich mehr als fasziniert. An einem Baum hängen. Wünsche in Zettelform, beim mittleren Baum hängen am vor und ganz links befinden sich farbige Amulette, die die Menschen in den Baum gehängt haben. In Zusammenspiel mit dieser kargen, unwirklichen Landschaft ist es für mich ein perfektes Bild.

Über jedes dieser entstandenen Bilder könnte ich eine eigene Geschichte über die Entstehung schreiben, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Für mich ist das Panorama Format ein wunderbares Format vergleichbar mit dem Cinemascope Format beim Kinofilm. Ich arbeite schon seit 25 Jahren parallel zu meiner Fotografie als Kameramann in den verschiedensten Bereichen. Natürlich ist es eine Herausforderung, ein Bild aufzunehmen, das so ein schlankes Format hat. Bei manchen Bildern liegt es einfach nahe, dass ich mit solch einer Szenerie ein super schlankes, extrem in die Breite gezogenes Panoramabild generiere.

 

 

 

ARTIST STATEMENT

FIRST WORLDTRIP

Von München nach Tibet

Ich war schon immer reiselustig, aber im Jahre 2012 musste ich dann in mein Auto Bluey einsteigen und ostwärts fahren, bis es nicht mehr geht. Damals war die geopolitische Situation so, dass es möglich war, bis nach Indien zu fahren, aber die Einreise nach Myanmar wurde einem nicht gewährt. Natürlich wäre es möglich gewesen über die Mongolei nach China zu fahren aber da ich alleine unterwegs war, kam diese Strecke nicht infrage. Die Route war also schnell festgelegt. Ich habe mir Länder intensiver angeschaut als andere. Zum Beispiel hat mich Rumänien verzaubert, da das Land noch recht ursprünglich ist und ich dort zwei Monate blieb. Bulgarien habe ich an einem Tag hinter mir gelassen und bin dann in die Türkei gefahren, wo ich auch ganze zwei Monate blieb. Leider habe ich auch nicht so gute Erfahrungen in der Türkei gemacht, da ich überfallen wurde, beschossen und ausgeraubt. Aber die Reise ging trotzdem weiter. Ich war schon immer ein Kämpfer, und aufgeben war keine Option. Eine ganz wunderbare Zeit hatte ich im Iran. Jeder Weltreisende schwärmt von der Gastfreundschaft der Iraner. Auch in diesem Land verbrachte ich zwei Monate und haben mir von Wüsten, den Bergregionen und dem persischen Golf inspirieren lassen. Eine große Herausforderung war die Einreise nach Pakistan. Es ist ja nur möglich, mit einer Militäreskorte dieses Land zu durchqueren. Gerade im Bereich Balutschistan im Westen ist es sehr gefährlich für Touristen. Das war natürlich eine einzigartige Erfahrung und irgendwann mal verließ mich die Eskorte und sie sagten mir, dass es ab jetzt sicher wäre für Westler. So war es auch, und ich hatte einen unglaublich schöne Zeit in der Stadt Lahore, denn ich konnte mich voll und ganz auf das Projekt Truckpainting konzentrieren. Parallel zu meinen Fotoprojekten konnte ich auch eine sehenswerte Dokumentation filmen. Nach sechs Wochen musste ich weiterziehen, um mein Zeitplan einzuhalten und Indien stand auf der Karte. Ich verbrachte dort Monate und sah wirklich unglaublich schöne Locations und traf faszinierende Menschen. Wer das Land Indien bereist hat, kann glaube ich jedes andere Land weltweit bereisen, da es einfach zu viele Menschen dort gibt. Ich war praktisch nie alleine, fühlte mich wie ein Superstar, der von Paparazzi umgeben war. Andauernd wurde ich angesprochen und jeder wollte mit mir sprechen, obwohl er vielleicht nur einen einzigen Satz Englisch konnte. Nach einem kurzen Abstecher zum Dach der Welt in Nepal habe ich dann die Reise in Kalkutta beendet. Zum damaligen Zeitpunkt war es einfach nicht möglich weiter westlich zu fahren und ich habe mein Ziel nach 37.000 km erreicht. Ich war elf Monate unterwegs und habe tausende Bilder geschossen, die sie hier auf dieser Homepage sehen können.

 

 

ARTIST STATEMENT

TRUCKPAINTER

Wunderbare Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten

 

Die Bilder von den Truckpaintern sind alle in der Stadt Labore entstanden, in der insgesamt sechs Wochen verbracht habe, was wirklich viel ist, da ich ursprünglich eigentlich nur in sechs Tage das Land durchqueren wollte. Ich hatte mir eine einfache Unterkunft genommen, mit so wunderbaren und herzensguten Menschen, das ist wirklich schwierig, war mein nächstes Ziel in den anzusteuern.

Ich zog dann jeden Tag los und schaute mir die Werkstätten und die Hinterhöfe an, die es braucht, um die Trucks zu verzieren. Ich konnte mich völlig frei in der Stadt bewegen, und dadurch sind auch diese wunderschönen Portraits entstanden, die alle mit dem Thema Truckart zu tun haben. Wenn ich mir meine Bilder anschaue, kommen sofort diese Geschichten hoch von der Herzlichkeit und Wärme der Pakistanis. Sie alle dachten ja, dass ich ein Fotograf von National Geographic sei, und sie in der nächsten Ausgabe erscheinen werden. Was ich in den Bilder sehen kann, ist Stolz und Freude und eine unglaubliche Neugier auf alles westliche. Schon immer habe ich es geliebt, Menschen zu porträtieren und diese Bilderstrecke zeigt, dass ich auf fremden Kulturen zugehen kann, und mich Ihnen annähern kann. Noch immer bin ich schwer beeindruckt von dem Bild mit den vier Kindern, die in einer kämpferischen Pose sich vor meiner Kamera präsentieren, dem Truckpainter der vor seinem Fahrzeug herzhaft lacht oder der Mann der in jedem Tarantino Film mitspielen könnte, ich würde ihn sofort eine führende Rolle geben. 

 

ARTIST STATEMENT 

LIFT.11

Was ist Wirklichkeit?

 

LIFT.11 ist wie der Name schon vermuten lässt im Jahre 2011 entstanden.

Bei diesem Projekt dreht sich alles um das Thema Manipulation. Was ist Wirklichkeit, was ist am Computer entstanden. Ich habe wieder mit meinem bewährten Roboterarm Skigebiete extrem hochauflösend fotografiert. Zum Teil habe ich mehrere 100 Bilder vom gleichen Motiv aufgenommen, die ich dann später am Computer zusammensetze. Unbedingt möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass die Bilder nicht Ki-generiert worden sind. 

 

Beim Betrachten der Bilder ist es nicht möglich ein Urteil abzugeben, ob diese Szene real stattgefunden hat oder ob sie am Computer manipuliert ist. 

Die einzelnen Skifahrer habe ich vervielfältigt und dann an andere Positionen verschoben und diese zu neue Formationen im Bild eingefügt.

Ich kann nicht verleugnen, dass ich ein riesengroßer Fan vom deutschen Fotografen Andreas Gursky bin. Auch eher manipuliert Bilder, dupliziert Personen und erzielt darin einen unglaublichen Effekt.

Beim betrachten meiner Bilder stellt sich unweigerlich die Frage, ob sich vielleicht die einzelnen Skifahrer koordiniert haben, und sind dann in größeren Gruppen gefahren. Wie wahrscheinlich ist das? Ist das technisch überhaupt machbar? Die Serie LIFT.11 umfasst lediglich fünf Bilder, diese Serie ist also recht klein gehalten, da der Post Produktionsaufwand immens hoch ist.

Ich habe das Projekt noch nicht fertig gestellt, da ich andere Aufnahmen vorgezogen habe. Ich schätze aber, dass ich im Sommer die fünf Bilder hier auf diesem Shop präsentieren kann. Seien Sie gespannt auf dieses einzigartige Fotoprojekt.

 

 

ARTIST STATEMENT

TICKLE ON GREEN

Das gefolterte Lachen

 

Bei diesem Projekt geht es wie so oft bei meinen Arbeiten um Manipulation und das gezielte Verdrehen der Wirklichkeit. Nichts ist echt, alles ist gefaked. Auf dem fertigen Bild sieht der Betrachter:in wunderschöne erfrischende Portraits lachender Menschen, die sich scheinbar auf einem grünen Rasen befinden. Die Welt schein im Gleichgewicht zu sein. Unterschiedliche Porträts von Menschen aus zwanzig Ländern erzeugen gleich eine gute Laune die mitreißend ist, doch der Schein trügt.

Das Lachen ist nur hingefoltert! Ein Schock, wie kann das sein? Der Porträtierte ist doch bester Stimmung. Eine mit dem Projekt separat aufgenommene Videoinstallation klärt ziemlich schnell auf, das hier etwas stattfindet, das so nicht richtig zum Kontext passt.

Das Projekt möchte mit den Bildern auf die länderübergreifende Folter hinweisen, die noch immer in den verschiedensten Regionen unserer Erde stattfindet. Eine Ziege die im Bild nicht zu sehen ist, leckt dem Probaten das aufgebrachte Salz von seinen Füssen.

Diese Foltermethode existierte tatsächlich im Mittelalter in Deutschland. Damals wurden die Delinquenten auf dem Marktplatz vorgeführt und die Zunge der Ziege löst dann auf Dauer einen unglaublichen Schmerz aus . Die Serie wird 15 Bilder umfassen von 15 Menschen aus unterschiedlichen Nationen umgesetzt werden. Dieses Projekt wird im Sommer 2024 umgesetzt, und findet sicherlich, durch die begleitende Videoinstallation, viral eine große community.

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THEPOSTCARDMAN
Matthias Barth
Belfortstrasse 9
81667 München
GERMANY

+49 151 22327497
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